Fortbildungsmodul: Religiös-kulturelle Konfliktfälle

Dieses Modul ist eine Kooperation des Haus der Religionen und des Göttinger Instituts für Demokratieforschung. Zielgruppe dieser Fortbildungen sind alle Lehr- und Betreuungskräfte im Raum Hannover, die mit Schülerinnen und Schülern bis inklusive Klasse 6 arbeiten.

Die Teilnehmenden werden sich zunächst mit religiös-kulturellen Konfliktfällen beschäftigen, um im Anschluss die praktische Arbeit mit dem Heft „Du und Ich. Vom demokratischen Umgang mit Unterschieden und Konflikten“ zu erlernen, das vor allem der Primärprävention dient. Zum Abschluss wird gemeinsam erörtert, in wie weit mit den in der Fortbildung besprochenen Materialien in den jeweiligen Institutionen gearbeitet werden kann und welche Situationen sich noch in der täglichen Arbeit ergeben.

Teil 1: „Religiös-kulturelle Konfliktfälle“: Wie damit umgehen, wenn Kinder dem Biologie- oder Sportunterricht fern bleiben? Was tun, wenn Regeln der Höflichkeit in Frage gestellt oder Minderheiten diskriminiert werden? Das Modul beleuchtet die religiösen und/oder kulturellen Hintergründe solcher und ähnlicher Konfliktfälle und bietet Raum um Lösungsansätze zu entwickeln.

Teil 2: Vom demokratischen Umgang mit Unterschieden und Konflikten: Die gesellschaftliche Vielfalt unserer Demokratie bildet sich auch in der Schule ab. Insbesondere vor dem aktuellen Hintergrund fremdenfeindlicher Tendenzen in unserer Gesellschaft steht hier die Anwendung des frei zugänglichen Arbeitsheftes „Du und Ich – Vom demokratischen Umgang mit Unterschieden und Konflikten“ im Mittelpunkt. Hier finden sich Arbeitsblätter und Methoden zu Aspekten wie Gemeinsamkeiten und Unterschiede, Mehrheitsprinzip, Mobbing und Gleichheit aller vor dem Gesetz.

Termin:

Mittwoch, der 6.6.2018 von 8-13 Uhr

Ort: Haus der Religionen, Hannover

ReferentInnen:

Martin Beckmann M.A., Religionswissenschaftler

Langjährige Tätigkeit im Bereich Sozialpädagogik und Heilerziehungspflege, zuletzt 3 Jahre als Schuleinzelfallhelfer in Hannover (Schwerpunkte: Autismusspektrumsstörungen, sozial-emotionale Beeinträchtigungen)

Birgit Redlich ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Demokratieforschung und dort tätig im Bereich „Göttinger Kinderdemokratie“. Sie gibt in dieser Funktion u.a. Fortbildungen im Bereich Partizipation und Demokratiebildung mit Kindern und ist zuständig für die Leitung von diversen Bildungsformaten für Grundschulkinder. Als ausgebildete Moderatorin hat sie u.a. eine Weiterbildung im Bereich Erlebnispädagogik absolviert.